svn commit: r47186 - head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks
Bjoern Heidotting
bhd at FreeBSD.org
Sun Aug 9 14:22:37 UTC 2015
Author: bhd
Date: Sun Aug 9 14:22:36 2015
New Revision: 47186
URL: https://svnweb.freebsd.org/changeset/doc/47186
Log:
Update to r42018:
Suppress some ugly memories in the Storage chapter:
* Remove "RAID" section that only covers ccd(4) and ataraid(4). These
may still work, but there are better solutions for new users.
* Remove Backups to Floppies section.
* Add SATA drive names.
* Change CDROM to CD-ROM to match the FDP Primer word list.
Approved by: bcr (mentor)
Modified:
head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.xml
Modified: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.xml
==============================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.xml Sun Aug 9 12:03:22 2015 (r47185)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.xml Sun Aug 9 14:22:36 2015 (r47186)
@@ -5,7 +5,7 @@
$FreeBSD$
$FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/disks/chapter.xml,v 1.187 2012/04/26 19:32:48 bcr Exp $
- basiert auf: r42014
+ basiert auf: r42018
-->
<chapter xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0" xml:id="disks">
<info><title>Speichermedien</title>
@@ -59,18 +59,10 @@
</listitem>
<listitem>
- <para>Sie werden die Speichermedien, die Sie für
- Backups einsetzen können, kennen.</para></listitem>
-
- <listitem>
<para>Wie Sie die unter &os; erhältlichen
Backup-Programme benutzen.</para></listitem>
<listitem>
- <para>Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen.</para>
- </listitem>
-
- <listitem>
<para>Was Dateisystem-Schnappschüsse sind und wie sie
eingesetzt werden.</para>
</listitem>
@@ -106,42 +98,65 @@
<tbody>
<row>
<entry>IDE-Festplatten</entry>
- <entry><literal>ad</literal></entry>
+ <entry><literal>ad</literal> oder
+ <literal>ada</literal></entry>
</row>
+
<row>
- <entry>IDE-CD-ROM Laufwerke</entry>
- <entry><literal>acd</literal></entry>
+ <entry>IDE-CD-ROM-Laufwerke</entry>
+ <entry><literal>acd</literal> oder
+ <literal>cd</literal></entry>
</row>
+
+ <row>
+ <entry>SATA-Festplatten</entry>
+ <entry><literal>ad</literal> oder
+ <literal>ada</literal></entry>
+ </row>
+
+ <row>
+ <entry>SATA-CD-ROM-Laufwerke</entry>
+ <entry><literal>acd</literal> oder
+ <literal>cd</literal></entry>
+ </row>
+
<row>
<entry>SCSI-Festplatten und USB-Speichermedien</entry>
<entry><literal>da</literal></entry>
</row>
+
<row>
- <entry>SCSI-CD-ROM Laufwerke</entry>
+ <entry>SCSI-CD-ROM-Laufwerke</entry>
<entry><literal>cd</literal></entry>
</row>
+
<row>
<entry>Verschiedene proprietäre CD-ROM-Laufwerke</entry>
<entry><literal>mcd</literal> Mitsumi CD-ROM und
<literal>scd</literal> Sony CD-ROM</entry>
</row>
+
<row>
<entry>Diskettenlaufwerke</entry>
<entry><literal>fd</literal></entry>
</row>
+
<row>
<entry>SCSI-Bandlaufwerke</entry>
<entry><literal>sa</literal></entry>
</row>
+
<row>
<entry>IDE-Bandlaufwerke</entry>
<entry><literal>ast</literal></entry>
</row>
+
<row>
<entry>Flash-Laufwerke</entry>
<entry><literal>fla</literal> für &diskonchip;
Flash-Device</entry>
</row>
+
<row>
<entry>RAID-Laufwerke</entry>
<entry><literal>aacd</literal> für &adaptec; AdvancedRAID,
@@ -236,380 +251,6 @@
<screen>&prompt.root; <userinput>mount /newdisk</userinput></screen>
</sect1>
- <sect1 xml:id="raid">
- <title>RAID</title>
-
- <sect2 xml:id="raid-soft">
- <title>Software-RAID</title>
-
- <sect3 xml:id="ccd">
- <info><title>Concatenated-Disk (CCD) konfigurieren</title>
- <authorgroup>
- <author><personname><firstname>Christopher</firstname><surname>Shumway</surname></personname><contrib>Original von </contrib></author>
- </authorgroup>
- <authorgroup>
- <author><personname><firstname>Jim</firstname><surname>Brown</surname></personname><contrib>Überarbeitet von </contrib></author>
- </authorgroup>
- </info>
-
-
- <indexterm>
- <primary>RAID</primary>
- <secondary>Software</secondary>
- </indexterm>
- <indexterm>
- <primary>RAID</primary>
- <secondary>CCD</secondary>
- </indexterm>
-
- <para>Die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von
- Massenspeichern sind Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und
- Preis. Selten findet sich eine ausgewogene Mischung aller
- drei Faktoren. Schnelle und zuverlässige Massenspeicher
- sind für gewöhnlich teuer. Um die Kosten zu senken, muss
- entweder an der Geschwindigkeit oder an der Zuverlässigkeit
- gespart werden.</para>
-
- <para>Das unten beschriebene System sollte vor allem
- preiswert sein. Der nächst wichtige Faktor war
- die Geschwindigkeit gefolgt von der Zuverlässigkeit.
- Die Geschwindigkeit war nicht so wichtig, da über
- das Netzwerk auf das System zugegriffen wird. Da alle
- Daten schon gesichert sind, war die Zuverlässigkeit, obwohl
- wichtig, ebenfalls nicht von entscheidender
- Bedeutung.</para>
-
- <para>Die Bewertung der einzelnen Faktoren ist der erste
- Schritt bei der Auswahl von Massenspeichern. Wenn Sie
- vor allem ein schnelles und zuverlässiges Medium
- benötigen und der Preis nicht wichtig ist, werden
- Sie ein anderes System als das hier beschriebene
- zusammenstellen.</para>
-
- <sect4 xml:id="ccd-installhw">
- <title>Installation der Hardware</title>
-
- <para>Neben der IDE-Systemplatte besteht das System
- aus drei Western Digital IDE-Festplatten mit
- 5400 RPM und einer Kapazität von je
- 30 GB. Insgesamt stehen also 90 GB
- Speicherplatz zur Verfügung. Im Idealfall sollte
- jede Festplatte an einen eigenen Controller angeschlossen
- werden. Um Kosten zu sparen, wurde bei diesem System
- darauf verzichtet und an jeden IDE-Controller eine
- Master- und eine Slave-Platte angeschlossen.</para>
-
- <para>Beim Reboot wurde das BIOS so konfiguriert, dass es
- die angeschlossenen Platten automatisch erkennt und &os;
- erkannte die Platten ebenfalls:</para>
-
- <programlisting>ad0: 19574MB <WDC WD205BA> [39770/16/63] at ata0-master UDMA33
-ad1: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata0-slave UDMA33
-ad2: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-master UDMA33
-ad3: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-slave UDMA33</programlisting>
-
- <note>
- <para>Wenn &os; nicht alle Platten erkennt, ziehen Sie für
- die ordnungsgemäße Einrichtung der Festplatte die
- Dokumentation des Anbieters hinzu, und stellen Sie
- sicher, dass der Controller von &os; unterstützt
- wird.</para>
- </note>
- </sect4>
-
- <sect4 xml:id="ccd-setup">
- <title>Konfiguration von CCD</title>
-
- <para>Mit &man.ccd.4; können mehrere
- gleiche Platten zu einem logischen Dateisystem
- zusammengefasst werden. Um &man.ccd.4;
- zu benutzen, muss das entsprechende Kernelmodul geladen
- werden. Wird ein angepasster Kernel verwendet, muss die
- folgende Zeile in der Kernelkonfigurationsdatei enthalten
- sein:</para>
-
- <programlisting>pseudo-device ccd</programlisting>
-
- <para>Bevor &man.ccd.4; konfiguriert wird, nutzen Sie
- &man.bsdlabel.8; um die Laufwerke mit einem Label zu
- versehen:</para>
-
- <programlisting>bsdlabel -w ad1 auto
-bsdlabel -w ad2 auto
-bsdlabel -w ad3 auto</programlisting>
-
- <para>In diesem Beispiel wurden die Label
- <filename>ad1c</filename>, <filename>ad2c</filename> und
- <filename>ad3c</filename> erstellt, die jeweils das
- gesamte Laufwerk umfassen.</para>
-
- <para>Im nächsten Schritt muss der Typ des Labels
- geändert werden. Die Labels können
- mit &man.bsdlabel.8; editiert werden:</para>
-
- <programlisting>bsdlabel -e ad1
-bsdlabel -e ad2
-bsdlabel -e ad3</programlisting>
-
- <para>Für jedes Label startet dies den durch
- <envar>EDITOR</envar> gegebenen Editor, typischerweise
- &man.vi.1;.</para>
-
- <para>Ein unverändertes Label sieht zum Beispiel
- wie folgt aus:</para>
-
- <programlisting>8 partitions:
-# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
- c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)</programlisting>
-
- <para>Erstellen Sie eine <literal>e</literal>-Partition
- für &man.ccd.4;. Dazu können Sie normalerweise
- die Zeile der <literal>c</literal>-Partition kopieren,
- allerdings muss <option>fstype</option> auf
- <userinput>4.2BSD</userinput> gesetzt werden.
- Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:</para>
-
- <programlisting>8 partitions:
-# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
- c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)
- e: 60074784 0 4.2BSD 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)</programlisting>
-
- </sect4>
-
- <sect4 xml:id="ccd-buildingfs">
- <title>Erstellen des Dateisystems</title>
-
- <para>Nachdem alle Platten ein Label haben, kann das
- &man.ccd.4;-RAID aufgebaut werden. Dies geschieht
- mit &man.ccdconfig.8;:</para>
-
- <programlisting>ccdconfig ccd0<co xml:id="co-ccd-dev"/> 32<co xml:id="co-ccd-interleave"/> 0<co xml:id="co-ccd-flags"/> /dev/ad1e<co xml:id="co-ccd-devs"/> /dev/ad2e /dev/ad3e</programlisting>
-
- <para>Die folgende Aufstellung erklärt die
- verwendeten Kommandozeilenargumente:</para>
-
- <calloutlist>
- <callout arearefs="co-ccd-dev">
- <para>Das erste Argument gibt das zu konfigurierende
- Gerät, hier <filename>/dev/ccd0c</filename>,
- an. Die Angabe von <literal>/dev/</literal> ist
- dabei optional.</para>
- </callout>
-
- <callout arearefs="co-ccd-interleave">
- <para>Der Interleave für das Dateisystem definiert die
- Größe eines Streifens in Blöcken, die normal
- 512 Bytes groß sind. Ein Interleave von 32 ist
- demnach 16384 Bytes groß.</para>
- </callout>
-
- <callout arearefs="co-ccd-flags">
- <para>Weitere Argumente für &man.ccdconfig.8;.
- Wenn Sie spiegeln wollen, können Sie das
- hier angeben. Die gezeigte Konfiguration
- verwendet keine Spiegel, sodass der Wert
- <literal>0</literal> angegeben ist.</para>
- </callout>
-
- <callout arearefs="co-ccd-devs">
- <para>Das letzte Argument gibt die Geräte des
- Plattenverbundes an. Benutzen Sie für jedes
- Gerät den kompletten Pfadnamen.</para>
- </callout>
- </calloutlist>
-
- <para>Nach Abschluss von &man.ccdconfig.8; ist der
- Plattenverbund konfiguriert und es können Dateisysteme
- auf dem Plattenverbund angelegt werden. Das Anlegen
- von Dateisystemen wird in &man.newfs.8; beschrieben. Für
- das Beispiel genügt der folgende Befehl:</para>
-
- <programlisting>newfs /dev/ccd0c</programlisting>
- </sect4>
-
- <sect4 xml:id="ccd-auto">
- <title>Automatisierung</title>
-
- <para>Generell sollte &man.ccd.4; beim Start automatisch
- aktiviert werden. Benutzen Sie dazu das folgende
- Kommando, um die aktuelle Konfiguration in
- <filename>/etc/ccd.conf</filename> zu schreiben:</para>
-
- <programlisting>ccdconfig -g > /etc/ccd.conf</programlisting>
-
- <para>Wenn <filename>/etc/ccd.conf</filename> existiert, wird beim
- Reboot <command>ccdconfig -C</command> von
- <command>/etc/rc</command> aufgerufen. Damit wird
- &man.ccd.4; eingerichtet und die darauf
- befindlichen Dateisysteme können angehängt
- werden.</para>
-
- <note>
- <para>Wird in den Single-User Modus gebootet, muss der
- Verbund erst konfiguriert werden, bevor darauf
- befindliche Dateisysteme gemountet werden können:</para>
-
- <programlisting>ccdconfig -C</programlisting>
- </note>
-
- <para>In <filename>/etc/fstab</filename> ist noch ein Eintrag
- für das auf dem Verbund befindliche Dateisystem zu
- erstellen, damit dieses beim Start des Systems immer
- angehängt wird:</para>
-
- <programlisting>/dev/ccd0c /media ufs rw 2 2</programlisting>
- </sect4>
- </sect3>
-
- <sect3 xml:id="vinum">
- <title>Der Vinum-Volume-Manager</title>
-
- <indexterm>
- <primary>RAID</primary>
- <secondary>Software</secondary>
- </indexterm>
- <indexterm>
- <primary>RAID</primary>
- <secondary>Vinum</secondary>
- </indexterm>
- <para>Der Vinum Volume Manager ist ein Block-Gerätetreiber,
- der virtuelle Platten zur Verfügung stellt. Er trennt die
- Verbindung zwischen der Festplatte und dem zugehörigen
- Block-Gerät auf. Im Gegensatz zur konventionellen
- Aufteilung einer Platte in Slices lassen sich dadurch Daten
- flexibler, leistungsfähiger und zuverlässiger verwalten.
- &man.vinum.4; stellt RAID-0, RAID-1 und RAID-5 sowohl einzeln wie
- auch in Kombination zur Verfügung.</para>
-
- <para>Mehr Informationen über &man.vinum.4; erhalten Sie in
- <xref linkend="vinum-vinum"/>.</para>
- </sect3>
- </sect2>
-
- <sect2 xml:id="raid-hard">
- <title>Hardware-RAID</title>
-
- <indexterm>
- <primary>RAID</primary>
- <secondary>Hardware</secondary>
- </indexterm>
- <para>&os; unterstützt eine Reihe von
- <acronym>RAID</acronym>-Controllern. Diese Geräte
- verwalten einen Plattenverbund; zusätzliche Software
- wird nicht benötigt.</para>
-
- <para>Der Controller steuert mithilfe eines
- <acronym>BIOS</acronym> auf der Karte die Plattenoperationen.
- Wie ein <acronym>RAID</acronym> System eingerichtet wird,
- sei kurz am Beispiel des Promise <acronym>IDE</acronym>
- <acronym>RAID</acronym>-Controllers gezeigt. Nachdem
- die Karte eingebaut ist und der Rechner neu gestartet wurde,
- erscheint eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie den Anweisungen
- auf dem Bildschirm folgen, gelangen Sie in eine Maske, in der
- Sie mit den vorhandenen Festplatten ein
- <acronym>RAID</acronym>-System aufbauen können.
- &os; behandelt das <acronym>RAID</acronym>-System wie
- eine einzelne Festplatte. Andere
- <acronym>RAID</acronym>-Level können entsprechend eingerichtet
- werden.</para>
- </sect2>
-
- <sect2>
- <title>Wiederherstellen eines ATA-RAID-1 Verbunds</title>
-
- <para>Mit &os; können Sie eine ausgefallene Platte in
- einem RAID-Verbund während des Betriebs auswechseln.</para>
-
- <para>Einen Ausfall erkennen Sie, wenn in der Datei
- <filename>/var/log/messages</filename> oder in der
- Ausgabe von &man.dmesg.8; Meldungen wie die folgenden
- auftauchen:</para>
-
- <programlisting>ad6 on monster1 suffered a hard error.
-ad6: READ command timeout tag=0 serv=0 - resetting
-ad6: trying fallback to PIO mode
-ata3: resetting devices .. done
-ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11)\\
-status=59 error=40
-ar0: WARNING - mirror lost</programlisting>
-
- <para>Überprüfen Sie den RAID-Verbund mit
- &man.atacontrol.8;:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>atacontrol list</userinput>
-ATA channel 0:
- Master: no device present
- Slave: acd0 <HL-DT-ST CD-ROM GCR-8520B/1.00> ATA/ATAPI rev 0
-
-ATA channel 1:
- Master: no device present
- Slave: no device present
-
-ATA channel 2:
- Master: ad4 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
- Slave: no device present
-
-ATA channel 3:
- Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
- Slave: no device present
-
-&prompt.root; <userinput>atacontrol status ar0</userinput>
-ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: DEGRADED</screen>
-
- <procedure>
- <step>
- <para>Damit Sie die Platte ausbauen können, muss zuerst
- der ATA-Channel der ausgefallenen Platte aus dem Verbund
- entfernt werden:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>atacontrol detach ata3</userinput></screen>
- </step>
-
- <step>
- <para>Ersetzen Sie dann die Platte.</para>
- </step>
-
- <step>
- <para>Nun aktivieren Sie den ATA-Channel wieder:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>atacontrol attach ata3</userinput>
-Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
-Slave: no device present</screen>
- </step>
-
- <step>
- <para>Nehmen Sie die neue Platte in den Verbund auf:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>atacontrol addspare ar0 ad6</userinput></screen>
- </step>
-
- <step>
- <para>Stellen Sie die Organisation des Verbunds wieder her:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>atacontrol rebuild ar0</userinput></screen>
- </step>
-
- <step>
- <para>Sie können den Fortschritt des Prozesses durch
- folgende Befehle kontrollieren:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>dmesg | tail -10</userinput>
-[output removed]
-ad6: removed from configuration
-ad6: deleted from ar0 disk1
-ad6: inserted into ar0 disk1 as spare
-
-&prompt.root; <userinput>atacontrol status ar0</userinput>
-ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: REBUILDING 0% completed</screen>
- </step>
-
- <step>
- <para>Warten Sie bis die Wiederherstellung beendet ist.</para>
- </step>
- </procedure>
- </sect2>
- </sect1>
-
<sect1 xml:id="usb-disks">
<info><title>USB Speichermedien</title>
<authorgroup>
@@ -2063,111 +1704,6 @@ cd0</replaceable></userinput></screen>
</sect2>
</sect1>
- <sect1 xml:id="backups-floppybackups">
- <title>Was ist mit Backups auf Disketten?</title>
-
- <sect2 xml:id="floppies-using">
- <title>Kann ich Disketten zum Backup meiner Daten verwenden?</title>
- <indexterm><primary>Backup Disketten</primary></indexterm>
- <indexterm><primary>Disketten</primary></indexterm>
-
- <para>Disketten sind kein geeignetes Medium für Backups aus
- folgenden Gründen:</para>
-
- <itemizedlist>
- <listitem>
- <para>Disketten sind unzuverlässig, besonders
- langfristig.</para>
- </listitem>
-
- <listitem>
- <para>Speichern und Wiederherstellen ist sehr langsam.</para>
- </listitem>
-
- <listitem>
- <para>Sie haben eine sehr eingeschränkte Kapazität.</para>
- </listitem>
- </itemizedlist>
-
- <para>Wenn jedoch keine andere Möglichkeit zum Datenbackup
- vorhanden ist, dann sind Disketten immer noch besser als gar
- kein Backup.</para>
-
- <para>Wenn man gezwungen ist Disketten zu verwenden, dann sollte man
- auf eine gute Qualität achten. Disketten, die schon einige Jahre
- im Büro herumgelegen haben, sind eine schlechte Wahl. Ideal sind
- neue Disketten von einem renommierten Hersteller.</para>
- </sect2>
-
- <sect2 xml:id="floppies-creating">
- <title>Wie mache ich ein Backup auf Disketten?</title>
-
- <para>Die beste Art eines Diskettenbackups ist der Befehl
- &man.tar.1; mit <option>-M</option> (Mehrfachband-Option),
- das es ermöglicht ein Backup über mehrere Disketten zu
- verteilen.</para>
-
- <para>Ein Backup aller Dateien im aktuellen Verzeichnis
- einschließlich aller Unterverzeichnisse wird durch den
- folgenden Befehl als
- <systemitem class="username">root</systemitem>)
- veranlasst:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>tar Mcvf /dev/fd0 *</userinput></screen>
-
- <para>Wenn die erste Diskette voll ist, meldet sich &man.tar.1;
- und verlangt das nächste Volume, was in diesem Zusammenhang
- eine weitere Diskette bedeutet:</para>
-
- <screen>Prepare volume #2 for /dev/fd0 and hit return:</screen>
-
- <para>Dies wird mit steigender Volumenzahl wiederholt, bis alle
- angegebenen Dateien archiviert sind.</para>
- </sect2>
-
- <sect2 xml:id="floppies-compress">
- <title>Können Diskettenbackups komprimiert werden?</title>
- <indexterm>
- <primary><command>tar</command></primary>
- </indexterm>
- <indexterm>
- <primary><command>gzip</command></primary>
- </indexterm>
- <indexterm><primary>Kompression</primary></indexterm>
-
- <para>Leider unterstützt &man.tar.1; nicht
- <option>-z</option> für Multi-Volume-Archive. Stattdessen
- können alle Dateien mit &man.gzip.1; komprimiert, mit
- &man.tar.1; auf die Disketten aufgespielt, und anschließend
- mit &man.gunzip.1; dekomprimiert werden.</para>
- </sect2>
-
- <sect2 xml:id="floppies-restoring">
- <title>Wie werden Diskettenbackups wieder hergestellt?</title>
-
- <para>Zur Wiederherstellung des gesamten Archivs verwendet man:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>tar Mxvf /dev/fd0</userinput></screen>
-
- <para>Eine Methode um nur bestimmte Dateien wieder her zu
- stellen ist mit der ersten Diskette den folgenden Befehl
- auszuführen:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>tar Mxvf /dev/fd0 filename</userinput></screen>
-
- <para>&man.tar.1; wird dann die folgenden Disketten anfordern,
- bis die benötigte Datei gefunden ist.</para>
-
- <para>Wenn man die Diskette kennt, auf der sich die Datei
- befindet, kann man alternativ diese Diskette auch direkt
- einlegen und den gleichen Befehl verwenden. Falls die erste
- Datei eine Fortsetzung einer Datei von einer der vorigen
- Disketten ist, wird &man.tar.1; eine Warnung ausgeben, dass
- diese Datei nicht wiederhergestellt werden kann, selbst dann,
- wenn dies gar nicht verlangt wurde!</para>
- </sect2>
- </sect1>
-
<sect1 xml:id="backup-strategies">
<info><title>Backup-Strategien</title>
<authorgroup>
@@ -2656,10 +2192,10 @@ device</replaceable> obs=20b</userinput>
originale Installationsprogramm wird auf dem Bildschirm
angezeigt werden. Legen Sie zuerst Ihr Land fest. Danach
öffnen Sie das Menü
- <literal>Fixit -- Repair mode with CDROM/DVD/floppy or start
+ <literal>Fixit -- Repair mode with CD-ROM/DVD/floppy or start
a shell.</literal> und wählen den Eintrag
- <guimenuitem>CDROM/DVD -- Use the live filesystem
- CDROM/DVD</guimenuitem> aus. <command>restore</command>
+ <guimenuitem>CD-ROM/DVD -- Use the live filesystem
+ CD-ROM/DVD</guimenuitem> aus. <command>restore</command>
und die anderen benötigten Programme, befinden sich dann im
Verzeichnis <filename>/mnt2/rescue</filename>.</para>
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